Bildserien, Text- und Soundarbeiten, die in einem performativen Setting aus Videoscreenings, Konzert und Simultanuebersetzung praesentiert werden, greifen visuell-produktive Vorgaenge des seit 1972 in New York erscheinenden feministischen Magazins Ms. auf.
Die Beitraege reflektieren die eklektische und im Kontext von Mode- und Lifstylemagazinen einflussreiche visuelle Sprache der Zeitschrift (Art Direction: Bea Feitler), ebenso wie die Ansaetze und Auslassungen damaliger Feminismen der zweiten Generation (Chefredaktion: Gloria Steinem), und befragen sie in Gegenueberstellung mit aktuellen kuenstlerischen Arbeiten auf ihren Bezug zur Gegenwart.

Im Rahmen des Projektes sind Beitraege entstanden, die auf konkrete Artikel aus heutiger Sicht reagieren; darueberhinaus wurden kuenstlerische und Medien-Arbeiten mit Bezug auf Themenbereiche des Magazins ausgewaehlt.

Lines went through Lines - browsing Ms. magazine ist auf Einladung der Kuratorin Gerda Lampalzer als Beitrag zur Medienwerkstatt-Reihe "Other Dimensions" entstanden, in der das Thema "Verhaeltnisse / zueinander" anhand von Begriffen wie (Un)Angemessenheit, (Um)Brueche, Utopie, Bedeutungsverschiebungen, usw. diskutiert wird.